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"Sie liefen uns in die Falle wie gutgläubige Lämmer, nicht wissend, dass ihnen ihr Tod bevorstand. Auch danach versuchten sie in einer Verzweiflungstat die Mauer zu erstürmen, doch sie fielen. Einer nach dem anderen, bis sie flohen. Dann wurden sie gejagt und getötet..."

— Graf Renwik von Marbrand


Vorgeschichte

Dem gesamten Krieg ging eine Hochzeit in Varanes voran. Dort bekannten sich die Bewohner von Varanes als Diener Satans und somit als Heiden. Dies hatte heftige Streitereien zur Folgen, im Verlauf derer drei Menschen starben. Als eine Reaktion darauf gründeten die Ordens- und Adelssitze des Abendlandes den Kreuzfahrerbund. Dieser hatte das Ziel, die Bewohner Varanes' mit dem Schwert zu bekehren.

Schlachtverlauf

Der Kreuzfahrerbund schlug gegen Abend sein Lager in Trevol auf. Zur bereits fortgeschrittener Stunde begann der Vormarsch über die Grenzbrücke Richtung Osten nach Varanes. Als sie dort ankamen fand man die Tore zum Marktplatz offen. Dort wartete Almurin hinter einem Tor beinahe sämtliche Christen ritten auf den Marktplatz, doch einige blieben außerhalb. Als genügend Leute auf dem Markt waren schnappte die Falle zu. Die Tore wurden geschlossen und aus den Schatten der Nacht lösten sich die Krieger des Nordbundes, die nun begannen die Kreuzfahrer mit einem Pfeilhagel zu bedecken. Viele gerieten in Panik und starben einigen gelangt aber auch die Flucht aus der Falle. Nun folgte eine lange Belagerung die Christen umschlossen die Stadt und griffen mit ihren Bögen an. Während die Kavallerie versuchte die Mauern zu erklimmen. Auf der Südost Seite befehligte Graf Renwik die Verteidiger auf der Westseite Almurin. Nizzar und Jarl Ivar hielten indes die Nordseite. Der Versuch der Kreuzfahrer scheiterte und sie zogen sich auf den Berg westlich von Varanes zurück um sich neu zu formieren. Doch die Verteidiger hatten ein Tunnelsystem angelegt, das bis zur Position der Kreuzfahrer reichte, so konnten sie die Pläne mithören und waren vorbereitet. Mit der zweiten Welle, starben viel der Befehlshaber. Der Rest zog sich verzweifelt auf den Bergrücken zurück und beschoss die Stadt. Doch die Verteidiger kaum geschwächt erwiderten Feuer mit Feuer und noch mehr Kreuzfahrer gestorben waren ertönte Graf Renwiks Ruf "Kavallerie Angrief!". Daraufhin wurden die Tore geöffnet und der Angriff begann, die Zahlmäßig nun unterlegenen Kreuzfahrer wurden überritten und getötet. Einige wollten fliehen unter ihnen auch Fürst Laza. Doch der Nordbund jagte jeden und viele wurden auf ihrer Flucht getötet. Am Ende wird geschätzt, dass nur 3 Männer der Kreuzfahrer fliehen konnten.

Das Schlachtfeld

In der Woche vor der Schlacht befestigten die Bewohner von Varanes ihre Stadt mit einer Palisade, Toren, einem Tunnelsysteme sowie Fallen. Das Schlachtfeld bestand aus Varanes und dessen Umgebung.

Vormarsch beider Armeen

2018-10-27 18.59.41

Das Lager der Kreuzfahrer in Trevol, vor dem Angriff.

Die Armee der Kreuzfahrer setzte sich bei Einbruch der Nacht von ihrem Feldlager in Trevol aus in Bewegung Richtung Varanes. Im Geheimen verließen im Schutze der Nacht Truppen Graufurt, Nordherz und Khatir und kamen noch vor den Kreuzfahrern unbemerkt in Varanes an.

Angriff der Kavallerie des Nordbundes

In der Mitte der Nacht verließe die Schwere und leichte Reiterei Varanes durch das West Tor und begann mit dem Sturm auf den Berg, wo sich die letzten Kreuzfahrer verschanzt hatten. Diese letzten Reste wurden überrannt und es wurden keine Gefangenen gemacht. Es ging sogar soweit, dass die Kreuzfahrer sich gegenseitig aus Verzweiflung angriffen.

Die Geflohenen versuchten verzweifelt die Brücke im Westen und im Süden zu erreichen. Im Westen wurde Fürst Laza getötet als er fliehen wollte. Im Süden wurden viele der Krieger aus Cuenca erschlagen. Angeblich, soll dem Ritter aus Cheshire Gunnar die Flucht in den Norden geglückt sein, so entkam er dem blutigen Schlachten.